Sehenswürdigkeiten in Arnsberg 
Sehenswürdigkeiten in Arnsberg

Sehenswürdigkeiten in Arnsberg


Sauerland-Museum

Das Sauerland-Museum hat selber wegen seines Gebäudes eine lange Geschichte. Es wurde 1605 vom Kurfürst Ernst von Bayern als Landsberger Hof erbaut. Anfang des 18. Jahrhunderts kam es in dem Gebäude zu einem Brand, dessen Schäden 8 Jahre lang bis 1741 beseitigt wurden. 1964 ist der Bau, der in der schönen Altstadt gelegen ist, von seinen Kriegsschäden befreit. Das Sauerland-Museum beherbergt heute viele geschichtsträchtige Ausstellungsstücke aus unterschiedlichen Epochen. Die Dauerausstellung fokussiert sich hierbei auf die Geschichte und Naturgeschichte der Region. So kann man etwas lernen über die Stadt Arnsberg und seine geschichtliche Entwicklung ebenso wie über die weitere Region des Sauerlandes. Zu sehen sind Fossilien, die in die Steinzeit verweisen und aus der Balver Höhle stammen ebenso wie ein Ritter mit Pferd in Lebensgröße. Regelmässige Sonderausstellungen machen den Besuch des Museums zusätzlich hoch interessant. Besondere Programme widmen sich den Kindern, um sie zu fördern. Die Kinder werden einzeln oder im Klassenverband museumspädagogisch betreut. Auch können die Kinder im Museum ihren Geburtstag feiern. Das Museum konzentriert sich dabei auf die Altsteinzeit, die Jungsteinzeit, das Mittelalter und die Neuzeit. Zu dem Museum zählt auch ein Förderverein. Er hat mehr als 240 Mitglieder. Ihr Ziel ist es, das Museum zu unterstützen und zu fördern. So setzt sich der Verein für den Erwerb weiterer Ausstellungsstücke ein, um sie dem Museum als Dauerleihgabe zuführen zu können. Erwerben kann man im Shop interessante regionale Literatur und bildreiche Kataloge. Ein anschließender Besuch des Museums-Cafe’s rundet das Angebot angenehm ab und macht einen Besuch im Sauerland-Museum zu einem angenehmen Event.


Propsteikirche St. Laurentius

Das religiöse und kulturelle Zentrum der Grafschaft Arnsberg war einst das Kloster Wedinghausen . Gegründet wurde es 1170, aufgehoben 1803. Wenn sich die Erzbischöfe von Köln in der Residenzstadt Arnsberg aufhielten, dann diente die Klosterkirche als Kathedralkirche, ohne jemals diesen kirchenrechtlichen Status wirklich innezuhaben. 1794, während der französischen Besetzung des linken Rheinufers, war sie Aufbewahrungsort des Kölner Domschatzes und des Dreikönige-Schreins. Die Klosterkirche hatte bereits während des Mittelalters und der Neuzeit 2 Bedeutungen, da sie gleichzeitig auch die Pfarrkirche der Stadt Arnsberg war. Seit dem 19. Jahrhundert schließlich ist sie die Gemeinde- und Propsteikirche St. Laurentius.Sie zeugt noch heute von der Größe und Macht des einstigen Klosters. Die ursprüngliche Kirche des Klosters wurde wahrscheinlich während eines Klosterbrandes im Jahr 1210 zerstört. Der heutige Bau wurde wohl danach begonnen. Der damalige Chorraum ist auch heute noch vorhanden, er wurde 1254 geweiht. Bis etwa 1350 erfolgte die Fertigstellung des Kircheninnenraumes, und zwar in Form einer „Westfälischen Hallenkirche“, d. h. die Seitenschiffe sind fast genauso hoch wie das Mittelschiff. Bereits in der ersten Arnsberger Stadtansicht von 1580 ist die Kirche in der heutigen Form zu sehen. Wegen der Doppelfunktion als Pfarr- und Klosterkirche, befand sich in der Mitte des Kirchenraumes eine massive Mauer, seit 1700 nur noch ein großes schmiedeeisernes Gitter. Der westliche Teil war die Pfarrkirche, der östliche Teil samt Chorraum wurde als Klosterkirche genutzt. Hier befanden sich auch viele Erbbegräbnisstätten des ansässigen Adels. Nach der Säkularisation wurde die gesamte Kirche zur Pfarrkirche, dazu wurde der vom Niveau her um 7 Stufen höhere östliche Teil entsprechend tiefer gelegt, damit eine Einheit entstand. Die Innenausstattung wurde noch um barocke Einrichtungsgegenstände, wie die Kanzel und Beichtstühle, der abgebrochenen Kirche der Abtei Grafschaft ergänzt.


Fresekenhof

Mitte des 14. Jahrhunderts gab es starke kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Grafschaft Arnsberg und der Grafschaft Mark. Aus diesem Grund wurde es notwendig, die Neheimer Burg besser zu schützen. Zu diesem Zweck wurde auf der Stadtmauer ein Gebäude errichtet, dass Burgmannen beherbergte. Der Fresekenhof ist ein Burgmannenhaus, dass die schon 1270 erbaute Neheimer Burg sichern sollte. Die Burgmannen waren Menschen aus ritterlichem Geschlecht und Mitglied des Adels. Der Burgmann Wilhelm Freyseken erhielt im August 1377 das Burgmannhaus. Der Name des Geschlechtes wandelte sich um zur Familie Freseken und das Burgmannhaus bekam seinen heutigen Namen, nämlich Fresekenhof. Etwa 200 Jahre blieb das Gebäude im Besitz der Familie, bis es 1607 in den Besitz von Hauptmann Israel überging. Ein paar Jahre später, genau im Jahre 1633 wurde das Gebäude von schwedisch-hessischen Truppen zerstört. Ferdinand Lothar von Bönninghausen wurde anschließend der Besitzer des zerstörten Gebäudes und errichtet im Jahre 1688 an derselben Stelle ein Nachfolgergebäude. Seit dieser Zeit hat der Fresekenhof noch einige Male den Besitzer gewechselt, bis dann 1980 der Rat der Stadt Ansberg beschloss, das Gebäude zu erwerben und ein Bürgerhaus darin einzurichten. Vom Landeskonservator wurde es zu dieser Zeit als "ein Denkmal von örtlicher und landesgeschichtlicher, historischer und baugeschichtlicher Bedeutung" eingestuft. Zwei Jahre später erfolgte eine aufwändige Restaurierung, bei der die alte Eingangstür entwendet und bis heute nicht aufgefunden wurde. Die Stadt Arnsberg nutzt das Gebäude für standesamtliche Eheschließungen, für kleine Empfänge und stellt einigen örtlichen Vereinen Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Schützenbrüderschaft z.B. lädt im Fresekenhof gerne zu verschiedenen Festlichkeiten ein.


Wildpark Vosswinkel

Die Geschichte des Wildpark Vosswinkel reicht bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück. Bereits 1965 begann die Wiederherstellung des historischen Jagdgatters. Es folgen im Jahre 1970 erste Planungen und die erste Ausbaustufe des Wildwaldes, der 1983 die zweite Stufe folgt. Seit dem Jahr 2000 ist der Lüerwald ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Der Wldpark Vosswinkel verfügt über ein 12 km langes Wnderwegenetz. Von zwei Hauptwegen aus zweigen immer wieder kleinere Pfade ab, die zum wandern einladen. Es existieren verschiedene Waldstationen, an denen bestimmte Themen vertieft dargestellt werden. Ebenso gibt es zahlreiche Aussichtskanzeln, von denen aus man in aller Ruhe Wildschweine, Rot-, Dam- und Muffelwild beobachten kann. in Ruhe Wildschweine, Rot-, Dam- und Muffelwild beobachten. Eine der Attraktionen ist der parkeigene Uhu. Die Fütterung des ‚Uhi‘ findet täglich um 10:30 Uhr statt. Sehr sehenswert, besonders für kleinere Besucher ist die Fütterung der meistens freilaufenden Schafe und der Mini-Schweine. Im ‚Ziegenhotel‘ kann zudem nähere Bekanntschaft mit den Ziegen gemacht werden. Die Waldakademie Vosswinkel e.V. bietet im Wildwald erlebnispädagogische und naturkundliche Gruppenführungen an. Auch Einzelbesucher und Familien können selbstverständlich von Waldlehrer/innen durchgeführte Tagesveranstaltungen oder Fortbildungen besuchen. Für die Kleinen bietet der Wildpark Kindergeburtstagsfeiern an, hier kann gewählt werden zwischen zweistündigen Erlebnistouren oder einem Erlebnistag bis in die komplette Nacht hinein. Wem die Umweltbildung besonders am Herzen liegt, ist herzlich eingeladen ein Mitglied der Waldakademie zu werden. Von April bis Oktober gibt es die Möglichkeit im Natur-Klettergarten seine Geschicklichkeit und Mut zu testen. Es stehen sieben verschiedene Kletterparcours von 1 bis 16 m Höhe zur Verfügung. Als unvergessliche Geschenkidee können auch Gutscheine für den Eintritt in den Wildwald erworben, bzw. verschenkt werden.


Schloss Arnsberg

Das Schloss Arnsberg in seiner Entwicklung und Baugeschichte ist erst seit dem 16. Jahrhundert genauer nachvollziehbar, jedoch konnten durch eine groß angelegte archäologische Untersuchung weitere Aufschlüsse über frühere Bauabschnitte des Schlosses geliefert werden. Schriftlich erwähnt wurde die Schlossanlage erstmals um 1102. Im Laufe der Geschichte wurde die Anlage mindestens dreimal zerstört. Die Burgkapelle wurde erstmals 1114 erwähnt. Die Burg selber war der Wohn- und Herrschaftsmittelpunkt der Grafschaft Arnsberg. Nachdem die Grafschaft Arnsberg an Kurköln verkauft wurde, diente die Burg im Jahr 1368 als Wohnsitz der Kölner Erzbischöfe, wenn diese sich in der Gegend aufhielten. Als Hauptstützpunkt der Truppen von Erzbischof Dietrich von Moers diente die Burg während der Soester Fehde in den Jahren 1444-1449. Im Jahr 1575 führte Kurfürst Salentin von Isenburg eine grundlegende Umgestaltung am baulichen Zustand des Schlosses durch. Der ursprüngliche Wehrcharakter blieb weiterhin bestehen, allerdings trug die Neugestaltung der Vorderfront mit zwei Ecktürmen zu einem Wandel der Burg in ein Schloss bei. In den folgenden Jahrzehnten litt die Anlage unter anderem auch unter dem Dreißigjährigen Krieg, der sehr zum Verfall der Anlage beitrug. Erst im Jahre 1654 fand unter dem Kurfürsten Maximilian-Heinrich eine Instandsetzung und zum späteren Zeitpunkt eine weitere Umgestaltung statt. Die letzte Umgestaltung trieb Kurfürst Clemens August im Jahre 1730 voran. Hierbei wurden störende Seitenflügel abgerissen, damit der Hauptbau mehr und mehr seinen Wehrcharakter verlor und den Charme eines reinen Schlosses bekam. Während des Siebenjährigen Krieges wurde das Schloss im Jahre 1762 in Brand gesetzt und zerstört. Aus den übrig gebliebenen Steinen wurde später an dieser Stelle ein Zuchthaus gebaut. Die Schlossanlage selber ist seit dieser Zeit eine Ruine.


Glockenturm und Stadtkapelle St. Georg

Das Erkennungszeichen oder auch Wahrzeichen von Arnsberg ist der Glockenturm. Der fast 45 m hohe Turm gehört zu den ältesten Bauwerken der Stadt und zeugt an seiner exponierten Position von den altehrwürdigen Zeiten. Etwa im Jahre 1170 wurde er erbaut und diente als Wehr- und Torturm. Diese Funktion behielt er bis zur Erweiterung der Stadt in den 30er Jahren des 12. Jahrhunderts. Der Turm diente nunmehr nur noch als innerstädtisches Tor. Knapp 90 Jahre später, nachdem die Stadtkapelle eingestürzt war, wurde an derselben Stelle eine neue Kirche so klever erbaut, dass der bestehende Turm als Glockenturm verwendet werden konnte. Während die Zwiebelhaube dem barocken Baustil zuzuordnen ist, wird der Rest des Gebäudes dem frühgotischen Stil zugerechnet. Ein Turmhahn aus dem Jahre 1830 ziert die Spitze des Gebäudes. Der Turm hat zwei Weltkriege und im 17. Wie auch im 18. Jahrhundert jeweils die Stadtbrände mitgemacht und dennoch ist über die Jahre im wesentlichen nur die Spitze beschädigt worden. Der Glockenturm gehört als Wahrzeichen derart zur Stadt, dass man agen, kann, dass die Einwohner Arnsbergs nicht Heimweh, sondern laut eines ehemaligen Vorstandsmitgliedes des Arnsberger Heimatbund e.V. eine Glockenturmkrankheit haben. Hierüber darf man die zugehörige Kirche nicht übersehen. Sie wurde im Stil einer frühgotischen hallenkirche erbaut. Die sich daran anschließende Sakristei, die zur Aufbewahrung der Dinge wie Leuchter, Kelche, Hostienschale etc. dient, die im katholischen Gottesdienst benötigt werden, folgte erst im Jahre 1730. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die barocke Innenausstattung der Kirche erstellt. Wegen der Bilderstürmerei im Jahre 1583 mussten jedoch einige Gemälde neu beauftragt werden.


Schloss Herdringen

1376 fand das Rittergut Herdingen zum ersten Mal eine urkundliche Erwähnung. Es war als Kettelburg im Besitz der Familie Ketteler. 1501 war das Rittergut so stark verfallen, dass es etwas weiter westlich durch den Hanxledenschen Gräfenhof ersetzt wurde. Es handelte sich um ein Fachwerkhaus auf einer künstlichen Insel. 1618 ging der Gräfenhof an die Familie Fürstenberg über und wurde um eine dreiflügelige barocke Vorburg ergänzt. Im Wesentlichen waren Platz- und Baumängel der Grund dafür, dass in den 1840er Jahren das Herrenhaus im Tudorstil entstand. Von 1968 an wurde das Schloss 30 Jahre lang Internat. In dieser Zeit wurden zwei Edgar-Wallace-Filme in diesen Mauern gedreht. Das im Hochsauerland liegende Schloss dient heute als für Veranstaltungsort für Festivitäten unterschiedlichster Art. Auf der einen Seite werden hier Filme gedreht und auf der anderen Seite treten berühmte Künstler auf, um ihre Konzerte darzulegen. Gerne werden auch Familienfeiern und Tagungen durchgeführt. Essen, Trinken und modernste Technik sind umgeben von einer fürstlichen Atmosphäre. Der repräsentativste Saal ist der Königssaal. Er lässt einen mit seinen über 100 qm, seinem Kronleuchter, Gemälden und Holzvertäfelungen versinken in der Vergangenheit. Mit einer Ledertapete ist der noch etwas größere Ledersaal ausgestattet. Auch etwa so groß ist die Gerichtslaube. Hier hat der Freiherr von Fürstenberg richterliche und polizeiliche Funktionen ausgeübt. Der Lichthof hat die Besonderheit, dass er überdacht wurde. Zum Schloss gehört natürlich auch eine Kapelle. Sie ist im neogotischen Stil gehalten. In ihr können kirchliche Hochzeiten gehalten werden. 1840 wurde der Park des Schlosses angelegt. Ein schöner teich mit Springbrunnen ist umkreist von königlich wirkenden alten Gebäuden und Bäumen.


Kloster Oelinghausen

m Jahre 1174 wurde Kloster Oelinghausen als Doppelkloster gegründet. Bis ins 13. Jahrhundert war es nicht unüblich, dass Chorherren und Chorfrauen unter einem gemeinsamen Oberen bei strenger Trennung in einem Kloster lebten. Erbaut wurde es mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Resten der Wohn- oder Wirtschaftsgebäude des Stifters Siegnand von Basthausen und seiner Frau. Ein Kloster dieser Art ist ohne Zuwendungen von außen nicht überlebensfähig. So war es immer notwendig, dass Förderer wie die Grafen von Arnsberg vorhanden waren, um durch Taten oder durch Entscheidungen dazu beizutragen, dass die Nonnen und Mönche überleben konnten. Auch wenn das Kloster gute Geschäftsideen hatte, wie die Zucht von Jagdhunden oder der unterhalt eines Gasthauses, so herrschte doch überwiegend wirtschaftliche Not. Mit der Reformation besetzten 1583 Protestanten das Kloster und plünderten es aus. Den Brüdern Kaspar von Fürstenberg und Dietrich von Fürstenberg war es anschließend zu verdanken, dass das Kloster wirtschaftlich gesundete. Ottilia von Fürstenberg setzte sich anschließend durch und erreichte, dass Oelinghausen kein Doppelkloster, sondern ein Damenstift wurde. Die Sekularisation brachte den Übergang des Eigentums des Klosters an den Staat und andere. Heute ist das Kloster Teil des Pastoralverbundes Kloster Oelinghausen und beherbergt die Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel. Ein Verein organisiert Führungen durch die Klosteranlage und die Kirche. Gotische Wand- und Deckenmalereien enthält die Kirche wieder, seitdem Ende der 50. Jahre die Kirche restauriert wurde. Weiterhin enthält die Kirche Gewölbeschmuck aus de´m Ende des 15. Jahrhunderts und andere Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert. Der Altar ist barock. Die zwischen 2000 und 2002 restaurierte Orgel enthält noch Pfeifen, die seit 1599 bzw. 1717 erhalten sind.


Historsche Altstadt Arnsberg

Als Gottfried IV. starb, starb damit auch das Grafengeschlecht von Arnsberg. Die Grafschaft fiel zunächst an die Kirche von Köln. Doch später ist Arnsberg sogar die Hauptstadt des Herzogtums Westfalen. Daraus resultiert warscheindlich auch, dass Arnsberg heute Sitz einer der Bezirksregierungen von Nordrhein-Westfalen ist. Aus der preußischen Zeit stammt auch das sehr sehenswerte Regierungsviertel. In Arnsberg befindet sich eine Schlossruine. Hier findet öfter ein spektakuläres Rittermahl statt. Der Besucher isst von handgetöpfertem Geschirr und es werden deftige Speisen gereicht. Zum Beispiel kommt geräucherte Bachforelle oder frisches Brot aus dem Steinofen auf den Tisch. Bestrichen werden kann das Brot mit Griebenschmalz. Die Schlossruine ist die entsprechende rustikale Umgebung für so eine Mahlzeit. Die Atmosphäre zwischen den historischen Mauern ist geradezu ideal. Die Schlossruine wurde in den letzten Jahren sehr aufwändig restauriert. Aber auf dem Römberg, direkt gegenüber, befindet musste sich eine weitere Ruine. Es ist die Rüdenburg. Beide Ruinen stammen aus der Zeit von Gottfried IV. Aber auch die Altstadt von Arnsberg sollte der Besucher gesehen haben. Das alte Rathaus und der Maximilianbrunnen stehen dort im Mittelpunkt. Die Ruhr fließt in einer Schleife um den Altstadtkern. Auf der anderen Flussseite erheben sich die bewaldeten Hänge des Sauerlandes. Auf der Ruhr werden hier Kanutouren in Indianerbooten angeboten. Aber der Besucher kann auch sein eigenes Floß bauen oder Floßsegeln. Von hier aus starten auch Rundfahrten durch das Sauerland oder der Besucher kann sich im Armbrustschießen üben. Die Umgebung lockt viele Wanderer und Radler an. Hier kann die unberührte Natur genossen werden. Die Hänge entlang der Ruhr laden zum Entspannen und Erholen ein. Wem dies alles zu viel Anstrengung ist, hat die Möglichkeit in Arnsberg eine Mühlenbäckerei oder eine Hausbrauerei zu besichtigen. Der Ansprechpartner hierfür ist die Stadtverwaltung. Sie organisiert diese Führungen. Die Freilichtbühne in Herdingen ist nicht nur für Kinder ein großer Spaß. Hier werden Theaterstücke wie zum Beispiel Räuber Hotzenplotz aufgeführt.


Freilichtbühne Herdringen

Aufführungen unter freiem Himmel haben immer eine besondere Atmosphäre. Die Freilichtbühne Herdringen wird von einem Verein mit ca. 280 aktiven Mitgliedern betrieben und ist besonders bekannt und beliebt wegen seines bunten und phantasiereichen Kinderprogramms. 1949 schon schlossen sich unter der Führung von Pater Theo Thüte Laienspieler der Dorfjugendbewegung zusammen. Man spielte schon 1949 erste größere Stücke, allerdings noch in der Gaststätte. 1953 noch nutze man die Herdringer Schützenhalle für die gut besuchten Auftritte. Aber auch hier sollte noch nicht Endstation sein. 1954 dann endlich begann die erste Freilichtaufführung. Man gab “Wilhelm Tell” von Friedrich Schiller. Schnell wurde die Zuschauertribüne überdacht und die Besucherzahl stieg, denn man hatte den Geschmack der Zeit getroffen. Anfang der 1970er Jahre musste der Verein jedoch feststellen, dass die Nachfrage stark gesunken war und dass es nun Zeit war, sich neu zu orientieren. Es erfolgte ein mutiger Schritt und die Verlagerung auf das Kindertheater. Die Besucherzahlen zeigten schnell, dass die Entscheidung richtig war. In den 1980er Jahren kamen je Aufführung mehr als 600 Zuschauer. 1993 wurde eine neue Zuschauertribüne fertig gestellt. Sie fasst 800 Gäste und ist vollständig überdacht. Von jedem Platz aus kann man das Geschehen gut überschauen, denn dank der besonderen Konstruktiuon befindet sich nur 1 Träger im Sichtbereich der Zuschauer. Die Akustik ist dank der modernen Technik sehr gut. Heute sind Stücke wie Räuber Hotzenplotz, Pippi Langstrumpf, Kohlhiesels Töchter und ähnliche Stücken auf dem Programm und füllen die Plätze zur Freude aller. Der Parkplatz ist gut ausgeschildert und die zu- und Abfahrt sind sehr gut organisiert.


Thermalquelle

Die einzige Thermal- und Solequelle im Sauerlind befindet sich in 600 Metern Tiefe unter dem Arnsberger Wald. Sie hat sich über Jahrtausende herausgebildet und wurde nur durch einen Zufall entdeckt. Ihre zahlreichen positiven Wirkungen für Körper, Geist und Seele machen die Arnsberger Thermal-Sole zu der Gesundheitsquelle des Sauerlandes, die für jedermann zugänglich ist. Der Quellpunkt liegt auf der Großen Wiese. Die Thermal-Sole-Quellen sind bewusst den alten Salzpfannen nachgebildet, damit sich, wie in diesen das ‚weiße Gold‘ auch weiterhin über Jahrzehnte hinweg ablagern kann. Um sich die Natur für Wellness, Gesundheit und Wohlempfinden zunutze zu machen, wurde auf der Großen Wiese die erste Finnenbahn des Hochsauerlandes erbaut. Sie ist einen Kilometer lang und ebenfalls für jedermann zugänglich. Die Finnenbahn ist vom Untergrund her fester als Sand, aber deutlich weicher als der restliche Waldboden. Darauf liegt ein weicher Belag aus Holschnitzeln, der zu einer federnden Belastung führt und sich hervorragend für verschieden Sportarten eignet. Die Große Wiese war nicht immer ein öffentlicher grüner Platz für jedermann. Noch vor nicht allzu langer Zeit war diese Stätte mit Büschen übersäht und unübersichtlich gestaltet. Mittlerweile lädt sie durch die liebevolle Gestaltung jedoch zum Wohltun und Wohlgehenlassen ein und ist ein beliebter öffentlicher Platz. In dem neuen Freizeitbad NASS kommen nicht nur Saunafreunde auf ihre Kosten, auch für Schwimmer und leidenschaftliche Rutschenfans bieten sich viele Erlebnis- und Erholungsmöglichkeiten. Das Gradierwerk, im Volksmund Saline genannt, ist ein Holzbauwerk, dessen Luft mit Salz angereichert wird und eine wohltuende Wirkung nach der Inhalation garantiert. Besonders bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten ist diese natürliche Art eine große Hilfe bei der Genesung.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Arnsberg

Bundesland:
Nordrhein-Westfalen

Regierungsbezirk:
Arnsberg

Landkreis:
Hochsauerlandkreis

Höhe:
200 m ü. NN

Fläche:
193,48 km²

Einwohner:
74.805

Autokennzeichen:
HSK

Vorwahl:
0293102932 Neheim-Hüsten02935 Wennigloh02937 Oeventrop

Gemeinde-
schlüssel:

05 9 58 004



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